AMS, Härtefallfonds, Diverses

Newsletter vom 27.05.2020

AMS Anspruch  - Gesetzesänderung
VÖBS Newsletter 27.05.2020


Laut Auskunft des AMS gibt es nun eine geänderte gesetzliche Bestimmung im Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG) auf Grund des 6. COVID-19 Gesetzes.

Diese ist im AlVG § 12 Abs. 2a angeführt, im beigefügten Bundesgesetzblatt Nr. 28/2020 vom 05.05.2020 veröffentlicht und lautet wie folgt:

(2a) Für in der gewerblichen Wirtschaft selbständig Erwerbstätige, die ihre Erwerbstätigkeit eingestellt haben, schadet die Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung in den Monaten März bis September 2020 nicht.

Dies bedeutet, dass sich eine im angeführten Zeitraum aufrechte Pflichtversicherung bei der SVA für Personen, welche Ihre selbständige Tätigkeit nachweislich eingestellt haben, nicht negativ auf einen eventuellen Anspruch auf Arbeitslosengeld, bei Erfüllung der sonstigen Voraussetzungen,  auswirken würde.

Personen, welche im angeführten Zeitraum auf Grund der damals geltenden gesetzlichen Bestimmungen eine gegenteilige Auskunft von Seiten des Arbeitsmarktservice bekommen haben und keine andere Zuwendung (Härtefall-Fonds) erhalten haben, können ihren Anspruch ab diesem Anfragezeitpunkt erneut prüfen lassen.

Infos dazu findet ihr HIER

 

Härtefallfonds Phase 2 - Berechnung


Wir erhalten laufend Meldungen unserer Mitglieder, dass sie in Phase 2 des Härtefallfonds immer pauschal EUR 500,- erhalten, obwohl jeweils sehr unterschiedliche Voraussetzungen gegeben sind.

Auf Urgenz beim Finanzministerium und WKO haben wir nun folgende Antwort erhalten:

Wir können Ihnen mitteilen, dass eine Möglichkeit geschaffen wurde, mit welcher die Antragsteller die Berechnung der Förderhöhe erhalten können.

Wie kann ich um Auskunft zu meinen Daten und zur Berechnung der Förderhöhe ansuchen? 

Der Auskunftsprozess kann per Telefon oder E-Mail bei Ihrer zuständigen Wirtschaftskammer gestartet werden.

Vor Beauskunftung muss aus Gründen der Datensicherheit der Übermittlung der Daten explizit zugestimmt werden. Hierzu wird auf Anfrage ein E-Mail an die in Ihrem Förderantrag angegebene E-Mail-Adresse gesendet.

Sobald eine bestätigende Antwort erfolgt, wird ein Sicherheitstoken und die Möglichkeit zum Download an die in Ihrem Förderantrag angegebene E-Mail Adresse gesendet. Zusätzlich zum Sicherheitstoken werden noch weitere nur Ihnen bekannte Informationen abgefragt.

Sie erhalten dann ein Berechnungsblatt zur Förderhöhe. Die Daten im Berechnungsblatt basieren auf Ihren eigenen Angaben und auch auf von der Finanzverwaltung übermittelten Daten, die zur Berechnung der Förderhöhe notwendig sind. Die Daten zur Ermittlung des Nettoeinkommensentganges (Nettoeinkommen im Vergleichszeitraum, Umsatzrentabilität) basieren auf grundlegenden Daten aus Ihrer Einkommenssteuerveranlagung bei der Finanzverwaltung (Steuerbescheid). Bei Rückfragen zu diesen verwendeten Daten wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt.

Die Berechnung der Förderhöhe wird durch die WKÖ durchgeführt – wie im Berechnungsblatt ersichtlich ist.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Daten per eingeschriebenem Brief zu erhalten. Eine mündliche/telefonische Auskunft ist aus Gründen der Datensicherheit nicht möglich.

Sollten Unternehmer nach Einsicht in die Berechnung der Förderhöhe Fragen zur Ermittlung des Nettoeinkommens im Vergleichszeitraum bzw. der Umsatzrentabilität (nur diese Werte werden von der Finanzverwaltung ermittelt und der WKO übermittelt) haben, können Sie sich unter Angabe der Finanzamts- und Steuernummer gerne an die Finanzverwaltung wenden.

Siehe dazu auch die FAQs auf der Homepage der WKO (HIER) Punkt „Berechnung“ Frage 13

 

Führen im Europäischen Ausland


Auf der Webseite des IVBV findet ihr ab sofort aktuelle Infos zum Führen in verschiedenen Mitgliedsländern weltweit.

Infos dazu findet ihr HIER

 

Stellenausschreibung Wegebau
Österreichischer Alpenverein


Einsatzgebiet Karwendel: vom Solsteinhaus (um das Solsteinhaus betreut Wierer Andreas die Seilversicherungen) bis zur Bettelwurfhütte
Tätigkeiten: sanieren der Wege im Hochgebirge, Brückenbau, Stufenbau, Seilversicherungsmontage
Voraussetzung: sehr viel alpine Erfahrung, handwerkliches Geschick, Handwerkerausbildung z.B. Schlosser oder Tischler, Hausverstand, selbständiges verantwortungsbewußtes Arbeiten, sehr gute Kondition
Gewerbeschein als Wegmacher ist erforderlich.

Bezahlung € 25,00 brutto

Kontakt:

Mag.A. Katharina Wolf
Wegereferentin
Mobil: 0699/10 98 11 68
Österreichischer Alpenverein
Alpenverein Innsbruck
Meinhardstr. 7 - 11
A - 6020 Innsbruck

 

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