Erzherzog Johann Hütte - Seilbahnschaden durch Lawine

Die Materialseilbahn zur Erzherzog Johann Hütte wurde von einer Lawine massiv beschädigt.

Besonders betroffen ist der Mittelteil der Anlage. Es wurden drei Stützen komplett weggerissen und das Trag- sowie das Zugseil ca. 50-70m seitlich versetzt. Zudem sind die Seile im Schadensbereich teilweise mit Schnee bedeckt und mehrfach überschlagen.

Trotz der Sicherungsarbeiten geht von den beschädigten Teilen noch eine potentielle Gefahr aus. Besonders die versetzten Seile im Unfallbereich: Stütze 2, 3 und 4 stellen für Wintersportler eine Gefahr dar (Seilschlag).  

Eine restlose Sicherung in diesem Bereich ist technisch nicht möglich und auch nicht zumutbar.

Dieser Bereich ist deshalb gesperrt.

Der Bereich umfasst als untere Grenze die Linie- Abzweiger Stüdlhüttenweg/Mürztalersteig und als obere Grenze den Bereich Johann Stüdlweg (Glorerhütte – Stüdlhütte) bis oberhalb Stütze 4 der Seilbahn. Anbei Bilder des gesperrten Bereichs.

Dieser Bereich ist unbedingt zu meiden, es besteht Lebensgefahr durch Seilausschlag!

Der unmittelbare Gefahrenbereich ist auch sichtbar abgesperrt.

DIESE ABSPERRUNGEN SIND ZWINGEND EINZUHALTEN!

Das restliche Ködnitztal, bzw. die üblichen Winterwege Richtung Stüdlhütte und Großglockner sind von dieser Gefahr nicht betroffen! Auch im Abfahrtssinn liegt dieser Bereich etwas außerhalb und kann leicht gemieden werden!

Eine lückenlose Überwachung der Gefahrenstelle und der Absperrungen ist auf Grund der alpinen Lage nicht möglich.

 

Deshalb bitten die Kalser Kollegen:

Sollte jemand eine sichtbare, markante Veränderung der Lage vor Ort, Beschädigungen an den Absperrungen oder sonstige Auffälligkeiten bemerken, dies unter der Nummer +43-664-125 1041 (Riepler Toni) oder per Email: toni(at)aon.at zu melden.

+43 676 4035528