Buchtipp: Stalins Alpinisten - Der Fall Abalakow

Cédric Gras

 

Vom glorreichen Aufstieg und tragischen Niedergang der Brüder Abalakow
Ein preisgekröntes Berghelden-Schicksal im Roten Zeitalter der UdSSR

Wie kam es, dass Stalin die gefeierten Alpinisten, die in seinem Namen den Marxismus bis auf die höchsten Gipfel tragen sollten, verhaften und verschwinden ließ? Seit der preisgekrönte französische Journalist Cédric Gras vom Los der Brüder Abalakow erfahren hatte, ließ ihn diese Frage nicht mehr los. Er beschloss, den Spuren ihres Lebens nachzugehen.

Witali und Jewgeni Abalakow unternehmen zahlreiche Expeditionen im Kaukasus sowie im zentralasiatischen Pamir und Tian Shan. Dort besteigen sie in den 1930er Jahren im Namen des Systems die Siebentausender Pik Stalin und Pik Lenin sowie den Khan Tengri – und werden als Helden bejubelt. Bald wendet sich das Blatt: 1938 wird Witali Abalakow Opfer des Großen Terrors und der Säuberungen. Er überlebt und kehrt in die Berge zurück. Sein Bruder Jewgeni wird 1948 tot aufgefunden.

224 Seiten, 19 Schwarzweißfotos, 15 x 22,5 cm; gebunden mit Schutzumschlag; Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2021; ISBN 978-3-7022-3972-5; € 27,95
Auch als E-Book erhältlich ISBN 978-3-7022-3973-2, € 22,95

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