Schwarzführer oder "echter" Berg- und Skiführer:

Wie erkenne ich einen geprüften und autorisierten (=befugter) Berg- und Schiführer?

 

Bis ein Berg- und Schiführer mit Ihnen unterwegs sein darf, muss er eine umfassende zweijährige Ausbildung absolvieren. Wenn die Ausbildung dann abgeschlossen ist nimmt er anschließend laufend an den gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungen teil, damit sein hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandart aufrecht bleibt.
Mit sehr viel Umsicht und Erfahrungen führen die Berg- und Schiführer ihre Gäste seit vielen Jahren zu ihren Wunschzielen im gesamten Alpenraum und weltweit. Gerade die Gebirgswelt in dem gesamten Alpenraum und auf den anderen Kontinenten erfordert großes Können bei der Durchführung einer Tour.

Erkennung

Ein geprüfter und befugter („autorisierter“) Berg- und Schiführer kann sich ausweisen, fragen Sie nach seinem Abzeichen oder seinem Ausweis! Falls dennoch Zweifel an der "Echtheit" besthen, können können Sie gerne hier im Mitgliederverzeichnis nach Namen suchen.

Ein internationaler Bergführerausweis beinhaltet immer folgende Punkte:

1. Logo des Verbandes bei dem der Führer gemeldet ist
2. Foto des Führers
3. Vor- und Name
4. vierstellige Lizenznummer
5. ggf. Zusatzausbildung Canyoning (mit diesem Zusatz ist er/sie auch berechtigt Canyningtouren durchzuführen - wenn nicht, ist diese Position leer)
6. Geburtdatum im Format TT.MM.JJJ
7. Adresse (Plz Ort, Straße Hausnummer)
8. aktuelle Jahresmarken IVBV und national auf der Rückseite

Bergführerinnen in Österreich

Wie das Bergsteigen generell, war natürlich auch das Bergführen sehr lange Zeit eine reine Männerdomäne. Gründe dafür gab es sicher viele, welche man ev. alle vereinfacht  in die Kategorie herrschender "Zeitgeist in der Gesellschaft" einordnen könnte. Erst als Frauen vermehrt begannen die Rolle des Seilersten einzuforden, anstelle von nur geduldete Begleiterinnen sein zu dürfen, wurden Frauen endlcih so langsam auch am Berg endlich akzeptiert. Dennoch dauerte es bis ins Jahr 1988, wo die beiden ersten Frauen in Österreich ihre Ausbildung zum staatlichen Berg- und Skiführer erfolgreich abschlossen.

Auch wenn dieser Bann endlich gebrochen wurde, gibt es bis heute keinen weiblichen "Run" auf den Bergführerberuf: gerade mal 27 weibliche Mitgleider zählt der Verband heute (Stand 10/2017). Auch wenn wir derzeit jedes Jahr eine neue Bergführerin in unseren Reihen begrüßen dürfen, sind es immer noch viel zu wenig und wir würden uns fruen, jedes jahr deutlich mehr Frauen bei der Eignungsprüfung begrüßen zu dürfen.

+43 676 4035528