Mitglieder News Stellungnahme Verband der Österreichischen Berg- und Skiführer zu Presseaussendung LR Astrid Mair

26. Februar 2026

„Der Verband der Österreichischen Berg- und Skiführer ist verwundert über den Vorstoß der Landesrätin Astrid Mair. Eine „Bestrafung“ von Wintersportlern ist nicht zielführend. Erfahrungsgemäß führt sie – wie bereits in der Stellungnahme des ÖBRD sowie ÖKAS – nicht zur einer Verbesserung, sondern vielmehr zum Gegenteil. Auch der Einsatz des AT-Alerts zu diesem Zweck erscheint fragwürdig. In Kombination mit medialer Zuspitzung ist dies kein geeignetes Mittel, um sachliche Information und nachhaltige Aufklärung zielgruppengerecht zu vermitteln.
Die pauschale Verknüpfung mit einer Lawinenwarnstufe, die lediglich eine regionale Einschätzung darstellt und weder lokale noch zonale Beurteilung ermöglicht, greift zudem zu kurz und entbehrt einer fachlichen fundierten Grundlage.
Die österreichischen Berg- und Skiführer gewährleisten ein umfassendes Risikomanagement und bilden einen wesentlichen Eckpfeiler des alpinen Tourismus. Sie leisten einen breiten Wissenstransfer – vom Gast über die Ausbildung bis hin zu Bergrettung und Lawinenkommission – und tragen damit maßgeblich zur Sicherheit der Allgemeinheit bei.
Als Mitglied des ÖKAS stehen wir im kontinuierlichen Austausch mit allen bundesweit tätigen alpinen Organisationen und arbeiten gemeinsam – Winter für Winter – an der Weiterentwicklung der Sicherheit im Bergsport. Selbstverständlich bringen wir unsere Expertise auch konstruktiv in den Tiroler Sicherheitsapparat ein.“

*Walter Zörer, ÖKAS Vorstandsmitglied, Präsident Verband der Österreichischen Berg- und Skiführer*

 

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