hpsommer_0011

Nachwuchsförderungsprogramm Die Ausbildung zum Österreichischen Berg- und Skiführer

So wirst du einer der besten am Berg!

Um Dich auf die Eignungsprüfung und die Ausbildung vorzubereiten haben die Bergführer Landesverbände von Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Oberösterreich ein Nachwuchsförderungsprogramm ins Leben gerufen.

 

Unser Nachwuchsförderungsprogramm

Um Dich auf die Eignungsprüfung und die Ausbildung vorzubereiten haben die Bergführer Landesverbände von Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Oberösterreich ein Nachwuchsförderungsprogramm ins Leben gerufen.

Bei diesem Programm bieten wir Kurse, Ausbildungen und Informationsveranstaltungen, die Dir helfen sollen in Fels, Eis und Schnee besser und sicherer zu werden. Die Bergführer auf diesen Kursen stehen Dir mit Rat und Tat zur Seite und geben Dir Tipps für Deinen Weg zur Eignungsprüfung.

Wenn Du die Möglichkeiten der Nachwuchsförderungen nutzen möchtest, schick einfach eine
E-Mail mit Deinem Namen und Telefonnummer an nachwuchs@bergfuehrer.at.

Alles was du über die Ausbildung zum Österreichischen Berg- und Skiführer wissen musst findest du HIER


Die Details zur Ausbildung Alles was du über die Ausbildung zum Österreichischen Berg- und Skiführer wissen musst

Wenn du Bergführer:in werden möchtest, findest du hier alle notwendigen Informationen. Angefangen von den Anforderungen über die Kosten bis hin zu den Terminen. Wenn du weitere Fragen hast, wende dich bitte an office@bergfuehrer.at

Die Ausbildung zum Berg- und Skiführer dauert ca. 3 Jahre.

Nach § 32 Abs. 5 und 8 des SchUG darf die 3-jährige Bergführerausbildung im Regelfall um ein Jahr überschritten werden. Auf Antrag eines Teilnehmers / einer Teilnehmer*in kann diese jedoch um ein weiteres Jahr überschritten werden, wenn dies „durch Krankheit oder gleichwertige Gründe“ bedingt ist. Hierfür muss nach dem 4. Jahr nach Kursbeginn ein entsprechender Antrag an die BSPA gestellt werden. Im Falle eines positiven Bescheids kann die Höchstdauer für den Kursabschluss auf 5 Jahre nach Kursbeginn verlängert werden.

Den Start bildet die Eignungsprüfung. Diese besteht aus zwei Teilen (Winter und Sommer). Diese müssen innerhalb eines Kalenderjahres in der Reihenfolge Winter / Sommer absolviert werden. Pro Prüfungsteil ist ein Unkostenbeitrag zu entrichten.

Im Winter jeden Jahres (Ende Jänner/Anfang Februar) findet die Eignungsprüfung im Bereich Skifahren mit Aufstieg und Abfahrt, anschließend die Prüfungen Steileis und Eis leicht statt (insgesamt 3 Tage).

Wer den ersten Teil positiv absolviert hat, kann im Mai/Juni zur Eignungsprüfung im Felsbereich (Sportklettern, Alpin- bzw. Clean-Klettern und Fels leicht) antreten (2 Tage). Nach erfolgreicher Ablegung der Eignungsprüfung und Besprechung des Tourenberichtes kann mit dem 56-tägigen, ersten Ausbildungsteil begonnen werden.

Erster Ausbildungsteil:
  1. Theoriekurs I: 3 Tage
  2. Sportklettern:  8 Tage
  3. Skitechnik I: 4 Tage
  4. Skitouren: 8 Tage
  5. Skihochtouren: 9 Tage
  6. Felsklettern I: 10 Tage
  7. Eisfallklettern: 8 Tage
  8. Skitechnik II: 5 Tage

Die Kurse müssen, nachdem sie inhaltlich aufeinander aufbauen, in der oben angegebenen Reihenfolge, binnen zwei Jahren, positiv absolviert werden. Anschließend kann man zur staatlichen Berg- und Skiführerausbildung an der BSPA Innsbruck antreten, welche mit dem Anwärterprüfungskurs beginnt und dann in insgesamt 40 Ausbildungstagen folgende Kurse beinhaltet:

Staatliche Berg- und Skiführer:innenausbildung:
  1. Hochtouren I und  Anwärterprüfungskurs: 8 Tage (Juli)
  2. Praxistage unter direkter Aufsicht: mind. 7 Tage
  3. Felskurs II: 7 Tage (Sept)
  4. Theoriekurs II: 3 Tage (Okt)
  5. Freeriden: 7 Tage (März)
  6. Skihochtouren-Durchquerung: 6 Tage (April)
  7. Hochtouren II:  9 Tage (Juni/Juli)
  8. Abschlussprüfung in Chamonix: 2 Tage (Juli)

Die Ausbildung umfasst die ganze Palette des alpinen Bergsteigens in Theorie und Praxis.

Zwischen dem Anwärterprüfungskurs und dem Abschluss der Ausbildung müssen mind. 21 Führungs-Praxistage nachgewiesen werden. Je nach Landesgesetz können dies auch bis zu 6 Wochen sein.

Voraussetzung für den Eintritt in die Ausbildung ist das bereits vorhandene Eigenkönnen in allen relevanten Disziplinen des Bergführens. Dies umfasst die Skitechnik (Geländeskilauf im Bereich des Landesskilehrer I nach dem österreichischen Skilehrplan), das Eisklettern (im Bereich WI 5), das Bewegen im Eisparcours (angepasste Steigeisentechnik), das Sportklettern (im Bereich 6b+ on sight), das alpine Klettern (im Bereich VI+ mit selbst gelegten Sicherungen), das Bewegen im Felsparcours (angepasste Technik im Schrofengelände bis zum III. Schwierigkeitsgrad), sowie eines Tourenberichtes, in dem die alpine Laufbahn des Teilnehmers zusammengefasst wird. Gefordert wird also ein „kompletter Allroundalpinist“, der in allen Disziplinen das geforderte Eigenkönnen bereits in die Ausbildung mitbringt. Die Ausbildung konzentriert sich auf die Erlernung der Führungskompetenzen in den diversen alpinen Disziplinen und Kursen.

Die Entwicklung des angehenden Bergführers geht von den allgemeinen Grundlagen des Bergführens weiter in die praktisch-methodische Vertiefung des Lehrstoffes in der Tourenplanung und Tourenführung, die Festigung des Eigenkönnens und die Perfektionierung der Bergrettungstechnik. Die Ausbildung gliedert sich in 14 Ausbildungskurse, verteilt über 3,5 Jahre mit insgesamt 97 Ausbildungstagen.

Die Kernkompetenzen des Bergführers liegen in den Bereichen der Führung, der Kommunikation, der technischen Fähigkeiten, der Didaktik, sowie des Risikomanagements. Die Arbeitsfelder des Bergführers liegen im Bereich Fels, Eis, Schnee, kombiniertes Gelände Fels/Eis und Gletscher. Die Arbeitsbereiche des Bergführers zu den einzelnen Arbeitsfeldern sind Alpinklettern, Sportklettern (Indoor & Outdoor), Alpines Sportklettern, Klettersteig, Eisklettern, Gletscherbegehen, Kombiniertes Klettern, Hochtouren, Skilauf, Skitouren, Skihochtouren, Schneeschuhwandern, Wandern, Trekking, Höhenbergsteigen, mobile Seilaufbauten,…

Die Erlangung der Kompetenzen finden in folgenden Unterrichtsfächern statt: Methodik, Didaktik, Führungstechnik, Bewegungslehre, Tourenplanung, Tourenführung, Seil- und Sicherungstechnik, Psychologie – Gruppenprozesse und Führungsverhalten,  Bergrettung & Rettungstechnik, Orientierung, Wetterkunde, Gletscherkunde, Notfallmanagement, Erste Hilfe,  Ausrüstungskunde,  Schnee- und Lawinenkunde, Sportbiologie, Trainingslehre, Ökologie, Biologie, Steuerrecht, Berufskunde,… wobei die Tourenführung, die Methodik und Didaktik, sowie das Eigenkönnen stets die zentralen Elemente der Kurse darstellen.

Pro Teil der Eignungsprüfung ist eine pauschale Aufwandsentschädigung zu entrichten, unabhängig davon, ob Teilprüfungen angerechnet werden.

Für die Ausbildung zum Berg- und Skiführer fallen Kosten an, welche alle Kursunterlagen, Unfall- und Haftpflichtversicherung, Ausbilderkosten, usw. enthalten – die Teilnehmer müssen nur noch für Anreise, Unterkunft/Verpflegung und die benötigte Ausrüstung selbst aufkommen.

Haftung

Ein erhebliches Maß an Umsichtigkeit und Erfahrung wird bei jedem Teilnehmer vorausgesetzt. Der Verband der Österreichischen Berg – und Skiführer übernimmt daher keine Haftung bei Unglücksfällen, Schäden oder sonstigen Unregelmäßigkeiten, die sich im Rahmen des bergsteigerischen Teiles der Veranstaltung ergeben. Dies wird vom Teilnehmer ausdrücklich durch seine Anmeldung bestätigt.

Für die Aufnahme in die Bergführerausbildung ist neben der erfolgreich bestandenen Eignungsprüfung auch der eingereichte Tourenbericht entscheidend.

Die Anmeldung zur Eignungsprüfung und den Vorbereitungskursen erfolgt beim Verband der Österreichischen Berg- und Skiführer und ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Sportmedizinisches Bestätigung über den Gesundheits- und Konditionszustand des Bewerbers (nicht älter als 6 Monate)

Die Eignungsprüfung besteht aus zwei Teilen (Winter und Sommer). Pro Prüfungsteil ist ein Unkostenbeitrag zu entrichten.

Im Winter jeden Jahres findet die Eignungsprüfung im Bereich Skifahren mit Aufstieg und Abfahrt, anschließend die Prüfungen Steileis und Eis leicht statt (insgesamt 3 Tage). Nach dem ersten Teil erfolgt  im Mai / Anfang Juni die Eignungsprüfung im Felsbereich (Sportklettern, Alpin- bzw. Clean-Klettern und Fels leicht), sowie die Besprechung des Tourenberichtes.

Prüfungskriterien

Aktuelle Infos zu den Kosten, Terminen und Anmeldung zur nächsten Eignungsprüfung findest Du hier:

AUSBILDUNG BERG- und SKIFÜHRER:IN

Unsere Partner
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres finden Sie in den Datenschutzbestimmungen
Optionen
Google Analytics
Zustimmen